Ein israelischer Armeesprecher bestätigte die Angriffe und erklärte, es handele sich um eine Reaktion auf einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen am Vortag. Militante Palästinenser hatten eine Kassam-Rakete in das israelische Grenzgebiet gefeuert. Dabei gab es keine Berichte über Sachschäden oder Verletzte.

Am frühen Sonntag ließen militante Palästinenser zudem einen Sprengsatz in der Nähe einer israelischen Patrouille detonieren, die an der Grenze zum Gazastreifen entlangfuhr. Sie hätten auch auf die Soldaten geschossen, die das Feuer erwiderten, sagte der Armeesprecher. Es gab zunächst keine Angaben zu Verletzten.

Am vergangenen Montag waren im Grenzbereich bei dem folgenschwersten Zwischenfall seit der israelischen Offensive im Gazastreifen zur Jahreswende fünf militante Palästinenser getötet worden. Es war die größte Opferzahl auf palästinensischer Seite seit der dreiwöchigen Offensive "Gegossenes Blei", die am 18. Januar endete. Damals waren mehr als 1400 Palästinenser getötet und etwa 5000 verletzt worden.