Aus Sicherheitskreise verlautete, dass die Gruppe aus einem Deutschen, der in einem Krankenhaus in Sada, 240 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Sanaa, arbeitete, seiner Ehefrau und fünf Angehörigen sowie zwei britischen Freunden bestand. Sie seien "unter mysteriösen Umständen" verschwunden, hieß es weiter.

Erst gestern hatten bewaffnete Stammesangehörige ausländische Mitarbeiter eines Krankenhauses freigelassen, die sie am Donnerstag im Nordwesten des Landes verschleppt hatten. Die 14 Ärzte und Pfleger aus Indien, Ägypten, dem Sudan und den Philippinen waren zusammen mit acht Familienangehörigen entführt worden.

Im Jemen werden immer wieder Ausländer verschleppt. Einige Stämme versuchen, durch Geiselnahmen inhaftierte Angehörige freizupressen.