Knapp vier Wochen nach dem Absturz der Air France-Maschine auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris haben die brasilianische Luftwaffe und die Marine die Suche nach Opfern und Trümmerteilen eingestellt. 228 Menschen saßen an Bord der Maschine.

"Weil es unmöglich geworden ist, noch Leichen oder Trümmerteile im Suchgebiet zu finden, ist die Aktion eingestellt worden", zitierte die Zeitung Folha den Sprecher der Luftwaffe, Oberstleutnant Henry Munhoz.

Seit dem 17. Juni sei kein Opfer des Unglücks vom Pfingstmontag mehr geborgen worden, fügte Munhoz hinzu. Insgesamt wurden 51 Todesopfer gefunden. Mehrere Opfer konnten inzwischen identifiziert werden, darunter drei Deutsche und der französische Pilot.

Mehr als 600 Trümmerteile seien aus dem Atlantik gefischt worden. Die Flugschreiber konnten jedoch nicht gefunden werden. Sie liegen wahrscheinlich mehrere tausend Meter tief im Atlantik. Über die genauen Ursachen des Unglücks herrschte deshalb weiter Unklarheit.

In der Nacht zum Pfingstmontag stürzte der Airbus A 330 der Air France zwischen Amerika und Afrika in den Atlantik. Mehr als ein Dutzend Flugzeuge und mehrere Schiffe suchten rund um die Uhr in den vergangenen Wochen das Absturzgebiet ab.