Eine Beerdigung auf dem Prominentenfriedhof in den Hügeln von Hollywood sei nicht geplant, berichtete der Internetdienst tmz.com. Jacksons Bruder Jermaine hatte gesagt, er wünsche sich eines Tages eine Bestattung auf der von dem Sänger so geliebten Neverland Ranch. Anzeichen dafür gab es jedoch am Dienstag nicht.

Die Trauerfeier im Staples Center im Zentrum von Los Angeles wurde am Tag danach in den US-Medien einmütig als würdevoll und ergreifend gelobt. Musikstars, Sportgrößen und Bürgerrechtler hatten den King of Pop als Menschen, aber auch als Vorkämpfer für die Rechte der Schwarzen gewürdigt. "Er hat so viele Türen für uns geöffnet", sagte der ebenfalls schwarze Ex-Basketballstar Magic Johnson unter dem Beifall der rund 20.000 Gäste.

Zuvor hatte sich die Familie gemeinsam mit privaten Gästen in einer Zeremonie auf dem Forest Lawn Friedhof von dem Sänger verabschiedet. Sein Sarg wurde anschließend – begleitet von einem Sonderkommando der Polizei – auf einer gesperrten Stadtautobahn zum Staples Center gebracht, wo viele Fans schon seit Stunden gewartet hatten.