Die Untersuchung datiert auf das Jahr 2008. Insgesamt habe das Labor 39 Artikel wie Quietsche-Entchen, Strandbälle, Wassertiere oder Schwimmflügel überprüft, berichtet HR-Info. Fünf davon hätten Weichmacher enthalten, die seit zehn Jahren in der EU verboten seien, sagte der hessische Verbraucherschutz-Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) dem Sender.

Die sogenannten Phthalate gelten als Auslöser von Allergien, Asthma oder sogar Krebs. Außerdem können sie die Fruchtbarkeit einschränken sowie Leber und Nieren angreifen. Am häufigsten sei billiges Wasserspielzeug aus China negativ aufgefallen.

Weinmeister sagte, die Verbraucher sollten beim Kauf auf die Kennzeichnung "phtalatfrei" oder "PVC-frei" achten. Auch das GS-Siegel für "Geprüfte Sicherheit" sei ein Qualitätsmerkmal. Er kündigte zudem weitere Kontrollen des Landes an. Im laufenden Jahr seien bereits 39 Produkte überprüft worden. Davon hätte eines die verbotenen Weichmacher enthalten.