Während seines Urlaubs im italienischen Aosta-Tal brach sich Papst Benedikt XVI. das rechte Handgelenk.  Der Papst sei am frühen Morgen im Badezimmer seines Chalets in Les Combes gestolpert, teilte der Vatikan mit. "Der Papst hat eine kleine Fraktur am rechten Handgelenk", bestätigte Tiziano Trevisani, Arzt und Sprecher des Krankenhaus Umberto Parini in Aosta . Die Hand des Papstes musste bei lokaler Betäubung operiert werden.

Er wurde am Nachmittag aus der Klinik entlassen. Wie italienische Medien am Freitagnachmittag berichteten, verließ das Oberhaupt der katholischen Kirche das Hospital lächelnd, aber mit einem eingegipsten Handgelenk.

Trotz der Schmerzen im Handgelenk hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Morgen noch die Messe zelebriert und gefrühstückt, berichtete Vatikansprecher Federico Lombardi. Später betrat der Papst italienischen Medien zufolge ohne äußerlich sichtbare Beschwerden zu Fuß das Krankenhaus.

Der Papst weilt seit Montag in seinem Sommerurlaub in dem Alpen-Chalet im Aosta-Tal im äußersten Nordwesten
Italiens, das schon für seinen Vorgänger Johannes Paul II. eingerichtet worden war. Hier will sich Benedikt bis zum 29. Juli
ausruhen.