Die Hoffnungsträger Josephine Möller und Nora Subschinski konnten als Achte im Synchronspringen vom Turm nicht für das herbeigesehnte Erfolgserlebnis sorgen. Mit 299,22 Punkten verschlechterten sie ihre Leistungen vom Vorkampf. Die Gewinner waren die Chinesinnen Ruolin Chen und Wang Xin. Sie gewannen mit 369,18 Punkten und verbesserten ihre Leistungen aus der Vorrunde um 28,64 Punkte. Zweiter wurden die US-Amerikanerinnen Mary Beth Dunnichay und Haley Ishimatsu. Sie erreichten 324,66 Punkte.

Die Berliner Wasserspringerinnen Möller und Subschinski hatten sich im Synchron-Wettbewerb vom Turm problemlos für das WM-Finale qualifiziert. Das Duo belegte im Vorkampf mit 307,98 Punkten Platz sechs. Zu Rang zwei fehlten ihnen nur gut neun Punkte. Souveräne Vorkampf-Beste waren die Gewinner Chen und Xin.

Gestern hatten die Wasserspringer Stephan Feck aus Leipzig und Patrick Hausding aus Berlin bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett eine Medaille nur knapp verpasst. 426,24 Punkte reichten am Ende nur für Platz fünf. Weltmeister wurden mit 467,94 Punkten der chinesische Ein-Meter-Brett-Sieger Qin Kai und sein Partner Wang Feng, vor den Amerikanern Troy Dumais und Kristian Ipsen, die 445,59 Punkte erreichten.

Vor dem letzten Sprung von Hausding und Feck wurden sie vom Publikum ausgebuht, das auf Patzer zugunsten des italienischen Duos hoffte. "Das Publikum war ziemlich unfair", klagte Hausding. "Es ist wie im Fußball ein Teamsport und man gewinnt oder verliert gemeinsam", sagte der 19-jährige Feck, der bei seinem Sprung nicht optimal eintauchte.