Daniela Samulski, Sarah Poewe, Annika Mehlhorn und Freistil-Weltmeisterin Britta Steffen haben dem Deutschen Schwimmverband zu einer weiteren Medaille bei den Weltmeisterschaften in Rom verholfen. Das Quartett schlug am Samstag nach 3:55,79 Minuten an und verbesserte den Europarekord Großbritanniens um 1,71 Sekunden.

Weltmeister wurde China, das in 3:52,19 Minuten den Weltrekord Australiens um fünf Zehntel-Sekunden verbesserte. Australien (3:52,58) holte die Silber.

"Wir haben es alle zusammen durchgeknallt", sagte Poewe nach dem Rennen. Steffen zeigte sich erleichtert über Bronze: "Ich dachte, ich bin zu früh gesprungen. Doch als das Ergebnis kam, war ich erleichtert. Sonst wäre ich ganz schön böse gewesen."

Am morgigen Schlusstag der WM hat Steffen noch die Chance auf eine weitere Medaille. Einen Tag nach Weltrekord und Titel über 100 Meter Freistil schaffte die Berlinerin in 24,20 Sekunden als Dritte souverän den Einzug in das Finale über die halbe Distanz. "Ein klein wenig ist noch drin. Es wäre toll, wenn ich eine Medaille hole", sagte die Doppel-Olympiasiegerin.

Helge Meeuw (Frankfurt) zog mit deutscher Bestzeit (24,59) als Halbfinal-Fünfter in den Endlauf über 50 Meter Rücken der Männer ein. Thomas Rupprath (Rostock) schied als 13. aus.

Auch für Kerstin Vogel ist die WM beendet. Die Kölnerin wurde über im Halbfinale der 50 Meter Brust nach einem verpatzten Anschlag nur Elfte – nicht genug für den Endlauf. Caroline Ruhnau (Essen) verabschiedete sich als 21. schon im Vorlauf.