Die folgende Liste ist eine Auswahl aus Todesfällen der letzten 15 Jahre, in die Mitglieder von Schützenvereinen zu Tätern wurden:

Tornesch, 1994
Ein 57-jähriger Mann erschießt seine Ehefrau und dann sich selbst. Beide waren im Vorstand des örtlichen Schützenvereins 

Landsberg, 1994
Ein 39-jähriger Mathematiker und Sportschütze tötet seine Frau, die vier gemeinsamen Kinder. Danach erschießt er sich selbst. Gründe waren offenbar finanzielle Sorgen und Existenzängste

Bad Kreuznach, 1994
Ein 22-Jähriger erschießt in der Gemeinde Wallhausen bei Bad Kreuznach in einer Kneipe zwei Männer und verletzt drei weitere Gäste. Der Täter war Mitglied im Schützenverein und schoss mit einer Waffe des Typs "Smith & Wesson". Er wird zu 15 Jahren Haft verurteilt

Göttingen, 1997
Ein Angestellter eines Bestattungsunternehmens erschießt mit einer Pistole der Marke Heckler & Koch zuerst seinen Chef und dann dessen Lebensgefährtin. Der Täter war Mitglied in einem Schützenverein in Niedersachsen. Der Täter wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert

Ribnitz-Damgarten, 1998
Ein 55-Jähriger schießt mit einer Brünner CZ 75 seine Frau an, tötet drei weitere Menschen und erschießt sich selbst. Der Täter und alle Opfer waren Mitglieder des Schützenvereins

Zweibrücken, 2000
Aus Ärger über die Scheidung von seiner Frau schießt ein Mann zuerst seine Ex-Schwiegermutter an, tötet seine Ex-Frau und richtet sich schließlich selbst. Der Täter war im Schützenverein und und besaß viele Schusswaffen