Es ist ein Gipfel der politischen Spitzenklasse: Ende der Woche kommen die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer, die sogenannten G20, in Hamburg zusammen. US-Präsident Donald Trump trifft dann erstmals Russlands Präsidenten Wladimir Putin, und vor dem offiziellen Gipfelbeginn am Freitag soll es eine Unterredung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Trump geben.

Es wird das zwölfte Treffen der Staats- und Regierungschefs der G20 sein. Mit Ausnahme von Saudi-Arabiens König Salman werden sie alle nach Hamburg reisen. Aktuelle Entwicklungen in der Katar-Krise würden den 81-Jährigen dazu zwingen, nur einen Vertreter in die Hansestadt zu schicken. Nach Angaben der saudi-arabischen Botschaft in Berlin wird das Staatsminister Ibrahim al-Assaf sein. Brasiliens Präsident Michel Temer hatte seine Gipfelteilnahme zunächst abgesagt, wird nun aber doch anreisen. Eine Übersicht:

Zusätzlich zu den Staats- und Regierungschefs der G20 nehmen regelmäßig Vertreter internationaler Organisationen an den G20-Treffen teil, zum Beispiel Abgesandte des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank (WB), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Vereinten Nationen (UN) sowie Spaniens als ständiger Gast der G20.  

Der jeweiligen Präsidentschaft – in diesem Jahr Deutschland – obliegt es außerdem, weitere Gäste einzuladen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für Norwegen, die Niederlande und Singapur entschieden, außerdem für Vertreter der Afrikanischen Union, der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Neuen Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas.