Ägyptische Sicherheitskräfte haben bei einem Gefecht an der Grenze zur Sinaihalbinsel elf mutmaßliche Extremisten getötet. Sechs Verdächtige seien bei der Aktion in der Provinz Ismailia festgenommen worden, teilte das Innenministerium mit. Die Getöteten seien Teil einer Gruppe gewesen, die Anschläge auch gegen Christen geplant habe. Laut einem Militärsprecher wurden bei einem anderen Einsatz zudem drei Kämpfer getötet. Einzelheiten nannte er nicht.    

Am vergangenen Freitag haben Terroristen im Norden des Sinai eine Moschee angegriffen und 305 Menschen getötet, darunter 27 Kinder. So viele Menschen sind bei Anschlägen dieser Art in dem Land noch nie gestorben. Das Militär geht nun verstärkt gegen Extremisten vor.

Einzelheiten zu den 14 Getöteten wurden nicht bekannt gegeben. In der Erklärung wurde auch kein direkter Zusammenhang zum Anschlag hergestellt. Zu dem Attentat hatte sich keine Gruppe bekannt. Die Staatsanwaltschaft vermutet jedoch, dass Kämpfer des "Islamischen Staats" (IS) verantwortlich sind.