Es ist gar nicht mehr so leicht zu folgen: Die Koalition der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung (M5G) und der rechtsextremen Lega schien schon besiegelt, dann ging es in Italien drunter und drüber. Präsident Sergio Mattarella lehnte den vorgeschlagenen Finanzminister Paolo Savona ab. Daraufhin trat der designierte Regierungschef Giuseppe Conti den Rückzug an, Mattarella gab stattdessen dem Ökonomen Carlo Cottarelli den Auftrag zur Bildung einer Übergangsregierung. Die Fünf-Sterne-Bewegung fordert jetzt ein Amtsenthebungsverfahren für Mattarela. Bei Neuwahlen dürften M5G und Lega noch mehr Wahlstimmen erhalten. Aber vielleicht einigt man sich noch anders? Wohin steuert Italien? Darüber sprechen wir mit Ulrich Ladurner, ZEIT-Redakteur im Ressort Politik und unser Korrespondent in Brüssel.

Als erste Großstadt macht Hamburg ernst beim Kampf gegen Stickstoffemissionen aus Dieselabgasen – aber auch nicht zu ernst. Auf zwei Straßenabschnitten gilt ab heute ein Fahrverbot für ältere Dieselautos, welche die Euro-Norm 6 nicht erfüllen. Betroffen sind ein 580 Meter langer Straßenabschnitt der Max-Brauer-Allee und ein 1,7 Kilometer langer Abschnitt der Stresemannstraße. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Was nutzen lokale Fahrverbote? Darüber sprechen wir mit Matthias Breitinger, Mobilitätsexperte bei ZEIT ONLINE.

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