Heute geht der EU-Gipfel in Brüssel zu Ende, bei dem die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten versuchen, eine gemeinsame Lösung in der Asylpolitik zu finden. Der Asylkonflikt zwischen CDU und CSU verschärft den Druck. Die CSU fordert von Angela Merkel, bis heute Ergebnisse vorzulegen, sonst will sie im Alleingang Flüchtlinge an den Grenzen abweisen, die bereits in einem anderen EU-Land registriert worden sind. Über den EU-Gipfel sprechen wir mit Marlies Uken, der stellvertretenden Leiterin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.

Die AfD kommt am Wochenende in Augsburg zum Bundesparteitag zusammen. Bisher hat sich die Partei vor allem über die Kritik an Angela Merkels Migrationspolitik profiliert, in den Bundestagswahlkampf ging die AfD etwa ohne ein wirkliches Rentenkonzept. Das soll sich jetzt ändern, aber die Partei ist sich uneinig. Fraktionschefin Alice Weidel setzt sich für ein wirtschaftsliberales Modell mit Zusatzversicherungen ein. Björn Höcke möchte dagegen einen Rentenaufschlag nur für deutsche Beitragszahler, Eltern sollen dazu eine zusätzliche Rente pro Kind bekommen. Versucht die AfD jetzt, sich über Sozialpolitik zu profilieren? Darüber spricht Mounia Meiborg mit Tilman Steffen, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.

Außerdem: Sie mögen singende Fußballspieler? Wir hätten da eine neue Lieblingsmannschaft anzubieten.

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