Österreich, wo mit der FPÖ eine rechtspopulistische Partei in der Regierung sitzt, hat die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Gerade in der Migrationsdebatte in Europa spielt das Land eine große Rolle. Die vom deutschen Innenminister Horst Seehofer (CSU) geplanten Transitzentren sind auch von der Zustimmung Österreichs abhängig und davon, ob das Land abgewiesene Flüchtlinge aus Deutschland aufnimmt. Wir sprechen mit Florian Gasser, Redakteur im Österreich-Ressort der ZEIT, darüber, was die österreichische EU-Ratspräsidentschaft für die europäische Idee bedeutet – und ob sie über das Thema Flüchtlinge hinausgeht.

Ebenfalls in Österreich, in Klagenfurt, wird an diesem Wochenende der renommierte Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen. 14 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz versuchen, die Jury mit ihren Texten zu überzeugen. Eröffnet wurden die Tage der deutschsprachigen Literatur vom Dichter Feridun Zaimoglu mit einem Appell gegen den Rechtsruck in Europa. Ob es auch in den nächsten Tagen so politisch weitergehen wird und welche Rolle der Bachmann-Preis außerhalb der Literaturwelt noch spielt, ordnet David Hugendick ein, Literaturredakteur bei ZEIT ONLINE.

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