In der Frage nach einem möglichen Bundeswehreinsatz in Syrien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihrer Koalitionspartnerin Andrea Nahles (SPD) deutlich widersprochen. Wenn Chemiewaffen eingesetzt würden und eine internationale Konvention nicht eingehalten würde, könne man nicht von vornherein einfach Nein sagen – egal, was auf der Welt passiert. Die SPD-Vorsitzende hatte zuvor gesagt: Die SPD werde weder in der Regierung noch im Parlament einer Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien zustimmen. Und auch Angela Merkel hat einen Einsatz der Bundeswehr im Bürgerkriegsland Syrien vorher lange abgelehnt. Woher jetzt also dieser Sinneswandel? Und wird es überhaupt so weit kommen? Schließlich müsste wohl der Bundestag zustimmen? Das erklärt Lisa Caspari, stellvertretende Leiterin des Politikressorts bei ZEIT ONLINE.   

Probleme bei der Wirtschaftlichkeit, Qualität und Pünktlichkeit – die Bahn stellt sich selbst kein gutes Zeugnis aus. In einem Brandbrief hatte Bahnchef Richard Lutz davor gewarnt, das Vertrauen, das der Konzern beim Eigentümer – also dem Bund – und der Öffentlichkeit noch habe, weiter zu beschädigen. Doch warum drohen der Bahn trotz Passagierrekorden neue Schulden? Und was der Bund jetzt tun sollte, ordnet ZEIT-Wirtschaftsredakteur Claas Tatje ein.

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Wenn Sie uns kontaktieren möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an wasjetzt@zeit.de