Zurückhaltung im Umgang mit den Verantwortlichen des Dieselskandals in der Autoindustrie, kaum Verbesserungen beim schlechten Zustand der Bahn und dann auch noch die teure Pleite bei der Pkw-Maut vor dem Europäischen Gerichtshof: Immer wieder hat das Bundesverkehrsministerium schlechte Presse. Dabei hat es so viel Geld zu verteilen wie kaum ein anderes Ressort, könnte also aus dem Vollen schöpfen und die Bürgerinnen und Bürger mit Wohltaten überschütten – oder wenigstens die Verkehrswende in Angriff nehmen. Also was läuft im Ministerium von Andreas Scheuer schief, wie will die Bundesregierung die Klimaziele erreichen, wenn vor allem der Straßenbau gefördert wird – und wer profitiert eigentlich am meisten von den Ministeriumsentscheidungen, das seit zehn Jahren in Hand der CSU ist? Damit hat sich ZEIT-Redakteur Fritz Zimmermann in einer großen Recherche beschäftigt.

Der US-Autor Ocean Vuong ist jung, schwul, der Sohn einer vietnamesischen Analphabetin und hat gerade einen autobiografisch gefärbten Roman veröffentlicht. Auf Erden sind wir kurz grandios verhandelt, wie es mit seiner Biografie ist, am Rande der US-Gesellschaft aufzuwachsen. Erzählt wird von stummen Wintern in Connecticut, von Schülerjobs auf Tabakplantagen, der ersten Liebe und Heroin. Im angloamerikanischen Raum war das Buch des 30-jährigen Dozenten der Universität Masachusetts ein großer Erfolg. Jetzt ist es auch auf Deutsch erschienen. ZEIT-ONLINE-Literaturkritiker David Hugendick hat es gelesen und spricht darüber, wie die Motive Migration und Identität aufgegriffen werden.

Und sonst so? Die Deutsche Bahn will ihre Bahnhofsansagen verständlicher machen.

Mitarbeit: Milan Ziebula und Mathias Peer
Moderation: Rita Lauter

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