Die SPD sucht derzeit einen oder zwei neue Vorsitzende. Mit Gesine Schwan und Ralf Stegner hat nun das vierte Duo seine Kandidatur bekannt gegeben. Hinzu kommen zwei Einzelbewerber. Alle Bewerberinnen und Bewerber stammen maximal aus der zweiten Reihe. Offenbar hat aus der ersten Reihe niemand den Mut oder das Interesse, die angeschlagene Partei zu führen. Dabei gibt es einen, der seit Wochen für den Posten gehandelt wird: Der erst 30-jährige Juso-Chef Kevin Kühnert. In SPD-Kreisen gilt er als größtes politisches Talent seit Gerhard Schröder, dem letzten Sozialdemokraten im Kanzleramt. Erst im Mai sorgte er mit seinen Sozialismusideen für eine große gesellschaftliche Debatte. Doch noch hält sich der Groko-Gegner Kühnert bedeckt, ob er eine Kandidatur anstrebt. ZEIT-Redakteur Robert Pausch hat ihn ein Jahr lang begleitet und erzählt im Gespräch mit Rita Lauter, warum gerade Kühnert als Hoffnungsträger für die SPD gilt, ob er auch Gegner hat – und wie er damit umgeht.

Heute kommt der neue Film von Quentin Tarantino Once Upon a Time in Hollywood in die deutschen Kinos. Der Film spiel im Hollywood der Sechzigerjahre. Ein Schauspieler und ein Stuntman, gespielt von Leonardo DiCaprio und Brad Pitt, werden in den Mord an der Schauspielerin Sharon Tate verstrickt. Schon im Voraus sorgte der Film für viele Diskussionen. Tarantino arbeitete jahrelang mit dem Produzenten Harvey Weinstein zusammen, bis dieser über die MeToo-Affäre stürzte. Doch auch in seinem neuen Film geht es um Gewalt an Frauen. Wie sehr der Regisseur das reflektiert und ob der Streifen besser ist als Tarantinos Kultfilme Reservoir Dogs und Pulp Fiction, berichtet Dirk Peitz, stellvertretender Leiter des ZEIT-ONLINE-Kultur-Ressorts.

Und sonst so? Die Freiheitsstatue fragt jetzt, ob potenzielle Einwanderer finanziell auf eigenen Füßen stehen können

Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer
Moderation: Rita Lauter

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.