So schlimm ist der No Deal auch nicht, hat Großbritanniens Premierminister Boris Johnson in den vergangenen Wochen immer wieder beteuert. Besser jedenfalls als gar kein Brexit, denn den will er zum 31. Oktober um jeden Preis durchsetzen. Und wenn Großbritannien und die EU sich nicht doch noch einigen, ist der ungeregelte Brexit die einzige Möglichkeit. Was er der Öffentlichkeit bisher verschwiegen hat: Die Versorgungsengpässe nach einem No-Deal-Brexit könnten schlimmer ausfallen als bisher angenommen. Seine eigene Regierung geht in einem als realistisch eingestuften Szenario zumindest genau davon aus. Die britische Sunday Times hat das eigentlich geheime Dokument am Sonntag veröffentlicht. Es trägt den Namen Yellowhammer, benannt nach der Goldammer, einem putzigen, gelben Vögelchen. In der EU ist es weit verbreitet. Im Podcast erklärt Bettina Schulz, die für ZEIT ONLINE aus London berichtet, was das Yellowhammer-Papier bedeutet.

In deutschen Großstädten herrscht Wohnungsmangel. Dass Tausende Wohnungen nur noch über die US-amerikanische Sharing-Plattform Airbnb vermietet werden, macht die Suche nach bezahlbarem Wohnraum noch schwieriger. Die Bundesländer versuchen deshalb die Vermietung über Airbnb zu regulieren und vor allem eine dauerhafte Zweckentfremdung zu verbieten. Sie haben dazu diverse Gesetze erlassen. ZEIT-ONLINE-Autor Sascha Lübbe hat einen Mitarbeiter der Berliner Verwaltung besucht, der Jagd auf illegale Ferienwohnungen macht. Und der sagt: Wir müssen Detektivarbeit leisten. 

Und sonst so? Anfang 2020 will Disney eine neue Realverfilmung eines Zeichentrick-Klassikers herausbringen: Mulan. Die Geschichte eines starken, eigensinnigen Mädchens. Nur leider scheint sich Hauptdarstellerin Liu Yifei nicht so ganz mit der Rolle zu identifizieren. Das Ergebnis eines ihrer Social-Media-Postings: ein Boykottaufruf für den Film.

Mitarbeit: Diana Pieper, Christina Felschen

Moderation: Simone Gaul