Innerhalb von zehn Jahren sind die Mieten in Berlin so stark gestiegen wie nirgends sonst in Deutschland. Heute kostet der Quadratmeter in der Hauptstadt fast doppelt so viel wie 2008. Der Berliner Senat hat deshalb beschlossen, die Mieten zu deckeln. Das Gesetz soll im kommenden Jahr in Kraft treten und rückwirkend gelten. Wenn es nach der Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) geht, soll eine Wohnung nicht mehr als 7,79 Euro pro Quadratmeter kosten dürfen. Neubauten sind ausgenommen. Aber kann eine solche Mietobergrenze langfristig gegen überteuerten Wohnraum helfen? Aus der Wirtschaft kommt viel Kritik – und auch Ileana Grabitz, Leiterin des Politik-, Wirtschaft- und Gesellschaftsressorts bei ZEIT ONLINE, sagt Nein. Warum sie die Idee für falsch hält, bespricht sie mit Simone Gaul.

Der Sommer ist doch noch mal zurück. Wieder steigen die Temperaturen über 30 Grad. Die einen freut's, die anderen weniger. Klimaforscherinnen und Meteorologen sind sich jedenfalls weitgehend einig, dass Hitzewellen in den kommenden Jahren häufiger werden. Aber was bedeutet das für Regionen, in denen es schon heute viel heißer ist als bei uns? Kann es sein, dass Gegenden, in denen der Mensch heute wohnt, in einigen Jahren wegen der Hitze nicht mehr bewohnbar sein werden? Weil der menschliche Körper dann an diesen Orten schlicht nicht mehr überleben kann? Jakob Simmank, Wissensredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt, wie sich extreme Hitze auf den menschlichen Körper auswirkt. Und ab wann sie sogar tödlich ist.

Und sonst so? Kein Internet, das Telefon gekappt und eine Ausgangssperre: Kaschmir ist für die Bewohnerinnen und Bewohner zum Freiluftgefängnis geworden. Auf Twitter solidarisieren sich Nutzerinnen und Nutzer unter dem Hashtag #standwithkashmir mit ihnen.

Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt
Moderation: Simone Gaul