Auf einmal wollen alle ganz bürgerlich sein. Was eher konservativ klingt, finden auch die Grünen inzwischen ganz gut. Und allen voran will die AfD jetzt die "bürgerliche Opposition in Sachsen und Brandenburg" sein – so hat es Fraktionschef Alexander Gauland am Wahlabend im Fernsehen verkündet. Aber was verbirgt sich semantisch hinter dem Begriff "bürgerlich"? Und wieso wollen das auf einmal alle sein? Was soll ich als Wählerin daraus ableiten, wenn alle sich neuerdings bürgerlich nennen? Konkrete Antworten auf drängende politische Fragen, etwa auf die Klimakatastrophe, lassen sich jedenfalls nicht aus diesem Adjektiv herleiten. Dirk Peitz, stellvertretender Leiter des Kulturressorts von ZEIT ONLINE ist der Meinung, dass der Begriff wertlos geworden sei. Darüber spricht er mit Simone Gaul.  

Schon wieder die Festplatte voll? Der E-Mail-Eingang verstopft? Der Desktop unübersichtlich? Wenn jemand zu viele und auch überflüssige Daten sammelt, nennt man das digital hoarding (digitales Horten). Das ist in der Regel einfach lästig, im Extremfall kann sich eine Krankheit dahinter verbergen. Psychologinnen und Psychologen sprechen von einer neuen Unterform des Messie-Syndroms. Doch wann fängt digital hoarding im pathologischen Sinn an? Und welche Probleme entstehen durch die massenhafte Anhäufung digitaler Daten? Leonie Sontheimer, freie Autorin für ZEIT ONLINE, hat sich im Rahmen unseres Schwerpunkts Digitale Ängste mit dem Thema auseinandergesetzt und berichtet davon im Podcast. 

Und sonst so? Erstmals hat eine Pandadame in Deutschland Nachwuchs bekommen. Doch die kleinen Bären sind mehr als niedliche Zoobewohner: Sie sind chinesische Staatsgäste, ja, man könnte fast schon sagen Diplomaten. 

Mitarbeit: Diana Pieper, Mathias Peer

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