Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat eine neue Dimension angenommen: Erstmals wurden am Wochenende direkt saudische Ölanlagen angegriffen. Offenbar haben jemenitische Huthi-Rebellen Drohnen über eine wichtige Raffinerie und ein Ölfeld gesteuert und die Anlagen beschossen. Die Ölproduktion im Land sank prompt um die Hälfte. Und Saudi-Arabien hat gezeigt, wie verwundbar es ist. Die Welt, abhängig von saudischem Öl, reagierte mit einem ökonomischen Schock. Der Ölpreis stieg deutlich an. Was dieser Angriff einerseits für den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran bedeutet und andererseits für die Weltwirtschaft, das ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein.

Vor fünf Jahren ging Netflix in Deutschland an den Start. Damals gab es auf dem Streaminganbieter fünf Eigenproduktionen, ein kleiner Designerladen quasi, mit handverlesener Ware, dem die meisten Analysten keine große Zukunft in Deutschland vorhergesagt hatten. Die Deutschen, hieß es, würden nicht dafür bezahlen, Filme und Serien zu streamen. Doch es kam anders. Netflix wurde so erfolgreich, dass das lineare Fernsehen um seine Zukunft bangt und dass andere Konzerne wie Amazon und Disney nachziehen und ebenfalls eigene Streamingangebote auf den Markt bringen. Nur: Heute hat Netflix ein derart riesiges Angebot, dass man schon gar nicht mehr weiß, was man eigentlich schauen soll. Setzt Netflix auf Masse statt Klasse? Kulturredakteurin Carolin Ströbele und Datenredakteurin Elena Erdmann haben versucht, das herauszufinden. Sie haben analysiert, wie gut den Zuschauern das Angebot auf Netflix nach fünf Jahren eigentlich noch gefällt.

Und sonst so? Reden wir übers Bier.

Moderation: Simone Gaul
Mitarbeit: Paul Fenski, Anne Schwedt

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