Vor mehr als zehn Jahren inszenierte sich Angela Merkel mit Fotos im roten Anorak in Grönland als "Klimakanzlerin". Nun, einige Zeit später, soll tatsächlich etwas geschehen im Kampf gegen den Klimawandel: Ein "Kraftakt" sei gefragt bei dieser "Menschheitsherausforderung", sagt Merkel jetzt. Heute will das sogenannte Klimakabinett die Maßnahmen präsentieren, mit denen der Ausstoß der Treibhausgase gesenkt werden soll. Die Bundesregierung musste ja schon einräumen, dass sie die Klimaschutzziele für 2020 verfehlen wird. Nun soll es wenigstens mit den Klimazielen für 2030 klappen – auch um Strafzahlungen an die EU zu vermeiden. Was ist vom Klimaschutzpaket zu erwarten, und welche Bereiche sind die größten Umweltverschmutzer? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Klimapolitikexpertin Alexandra Endres ein.

Wie der Klimawandel aussieht, das kann man gut – oder vielmehr erschreckend – an der Arktis beobachten. Seit Jahren schmilzt das Eis am Nordpol aufgrund der globalen Erderwärmung. Derzeit sind nur noch rund 3,9 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans von Meereis bedeckt. Nun bricht heute ein Team aus 600 Leuten aus 17 Ländern zu einer Forschungsexpedition der Superlative in die Arktis auf. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lassen sich mit dem Forschungsschiff Polarstern ein ganzes Jahr lang im Packeis einfrieren – zeitweise in totaler Dunkelheit bei minus 40 Grad – um die Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen. Wie das Team Daten in einem aufwändigen Forschungsdesign Daten erheben will und welche Schlüsse daraus gezogen werden kann, erklärt Expeditionsleiter Markus Rex vom Alfred-Wegner-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und Professor der Universität Potsdam. 

Und sonst so? Führerschein gegen Monatskarte des Nahverkehrs – eine clevere Alternative?

Mitarbeit: Sophia Hofer, Mathias Peer
Moderation: Rita Lauter

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