Wie geht es mit der unendlichen Brexit-Geschichte weiter? Premierminister Boris Johnson von den konservativen Tories hatte vor zwei Wochen in einem beispiellosen Akt eine fünfwöchige Zwangspause des Parlaments erwirkt – die Opposition warf ihm vor, das Parlament ausschalten zu wollen, um seine Pläne für einen möglicherweise radikalen Brexit durchziehen zu können. Bei der Abschlusszeremonie war es zu tumultartigen Szenen gekommen. Das Parlament sollte erst am 14. Oktober, etwa zwei Wochen vor dem geplanten Brexit, wieder zusammenkommen. Doch nun hat das oberste Gericht, der Supreme Court, Johnsons Entscheidung für null und nichtig erklärt. Wie geht es nun weiter in London? Und kann Boris Johnson im Amt bleiben? Und warum profitiert die oppositionelle Labour-Partei von Jeremy Corbyn nicht von Johnsons krachender Niederlage? Das ordnet Bettina Schulz, ZEIT-ONLINE-Autorin in London, ein.

Auch eine Folge des Klimawandels: Den deutschen Wäldern geht es schlecht. Dürre, Waldbrände und Schädlinge machen ihnen zu schaffen. Für das Klima, als Ökostystem für Tiere und Pflanzen, aber auch als Bau- und Brennstoff: Wir brauchen den Wald. Auf dem sogenannten Waldgipfel wird deshalb Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner über Rettungsmaßnahmen sprechen. Eingeladen sind die Umweltministerin Svenja Schulze und Vertreter von 170 Verbänden. Schon in den Achtzigern wurde vor dem Waldsterben gewarnt. Warum hat sich trotzdem nur wenig getan? Maria Mast, Redakteurin im Ressort Wissen, hat sich mit dem Waldzustandsmonitor beschäftigt, der mit Satellitendaten arbeitet. Sie gibt eine Einschätzung, was auf dem Waldgipfel beschlossen werden sollte.

Und sonst so? Eine Chamäleonhaut für Menschen – wozu könnte das nützen?

Mitarbeit: Milan Ziebula und Christina Felschen
Moderation: Rita Lauter

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