Der britische Premierminister Boris Johnson will Großbritannien am 31. Oktober aus der EU führen – im Zweifelsfall auch ohne ein Abkommen. Doch derzeit muss sich der britische Regierungschef noch mit ganz anderen Problemen befassen: Angeblich soll er vor 20 Jahren eine Journalistin sexuell belästigt haben, zudem soll er in seiner Zeit als Londoner Bürgermeister Amtsmissbrauch begangen haben. Was die Skandale für Johnson bedeuten und wie es mit dem Brexit weitergeht, erzählt Marcus Gatzke, Politikressortleiter von ZEIT ONLINE, im Gespräch mit Mounia Meiborg.

Deutschland ist nun schon fast 30 Jahre wiedervereinigt. Am 3. Oktober wird das wieder groß gefeiert werden – doch viele Ostdeutsche fühlen sich bis heute benachteiligt. Die ZEIT hat hierzu rund 1.000 Menschen aus Ostdeutschland und Berlin befragt. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Unter anderem sagen viele Ostdeutsche, dass sie ihre Meinung heute nicht freier äußern können als in der DDR und sie heute auch nicht besser vor staatlicher Willkür geschützt sind. Was die Studienergebnisse bedeuten, berichtet Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT.

Und sonst so? Vor einem Jahr wurde der saudi-arabische Journalist Jamal Khashoggi ermordet. Seine Botschaft ist bis heute aktuell.

Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt
Moderation: Mounia Meiborg

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