Im September sind 10.000 Migrantinnen und Migranten auf den griechischen Inseln angekommen, so viele wie schon lange nicht mehr. Zwar ähneln die Zahlen noch nicht annähernd denen vom Februar 2016, als es um die 50.000 Menschen monatlich waren, aber dennoch wird Innenminister Horst Seehofer nervös. Er warnte am Wochenende in einem Zeitungsinterview vor einer neuen Fluchtbewegung, die größer werden könnte als die von 2015. Deshalb rief er dazu auf, die Türkei stärker zu unterstützen. Im Jahr 2016 schlossen die EU und die Türkei ein Abkommen, seitdem hindert die Türkei viele Menschen daran, mit Booten nach Europa überzusetzen. Warum kommen nun auf einmal wieder mehr Menschen auf den griechischen Inseln an? Und wer sind diese Menschen? Darüber sprechen wir mit Issio Ehrich, er ist freier Journalist, der sich die Lage in der Region für uns angeschaut hat.

Einen Marathon laufen bei Wüstentemperaturen? Eher keine gute Idee. Genau wie eine gesamte Leichtathletikweltmeisterschaft an Katar zu vergeben. Gestern ging die WM in Doha zu Ende und die Bilanz fällt ernüchternd aus. Kollabierende Sportlerinnen und Sportler, heruntergekühlte Stadien, leere Zuschauerränge. Nicht mal der jamaikanische Rekordsprinter Usain Bolt hat sich dieses Mal für die WM interessiert, er feierte lieber auf dem Oktoberfest in München. Nur ein einziges Mal kam im Stadion so richtig Stimmung auf: als der katarische Hochspringer Mutaz Essa Barshim Gold für das Gastgeberland gewann. Dabei hatte die WM sportlich Einiges zu bieten, die Leistungen waren gut und es gab auch einige Überraschungen. Darüber spricht Christian Spiller, er leitet das Sportressort bei ZEIT ONLINE. 

Und sonst so? Diese Woche werden die Nobelpreise verliehen – einer mehr als sonst.

Mitarbeit: Milan Ziebula, Christina Felschen
Moderation: Simone Gaul

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