Mit Protestaktionen und Blockaden in Großstädten wie Berlin, London, New York und Sydney will die Umweltbewegung Extinction Rebellion auf den Klimawandel aufmerksam machen. Sie hat dafür gleich eine ganze Protestwoche ausgerufen. Aber wer ist da eigentlich auf den Straßen? Einiges an der Bewegung erscheint widersprüchlich. Sie bekennen sich offiziell zu zivilem Ungehorsam und singen gleichzeitig "police, we love you". Kritik kommt von Rechten und Linken gleichermaßen: Den einen sind sie zu radikal, den anderen nicht links genug. Wo verortet sich die Bewegung selbst? Laura Cwiertnia, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, hat sich Extinction Rebellion genauer angeschaut – und sagt, es ist eine der offensten Gruppen, die in Deutschland zurzeit aktiv sind. 

Am Donnerstag kommt der Film Joker in die deutschen Kinos. Es ist wieder einmal eine Geschichte über den berühmten Batman-Gegenspieler. In diesem Fall geht es um seine Vorgeschichte, also die Frage, wie aus Arthur Fleck der kalte Bösewicht Joker wurde. Der Film hat in Venedig bereits den Goldenen Löwen gewonnen, Joaquin Phoenix, der den Joker spielt, wird als Kandidat für die Oscars gehandelt, und auch an den Besucherkassen legte der Film in den USA einen fulminanten Start hin. Gleichzeitig hat er aber auch eine Debatte losgetreten: Kritiker fragen, ob in heutigen Zeiten, in denen so viele Amokläufe in den USA passieren, sich ein Film auf die Seite eines solchen misshandelten, wütenden, weißen Mannes schlagen darf. Die Incel-Bewegung etwa – junge Männer, die sich von Frauen und der Gesellschaft abgewiesen fühlen – hat den Joker in einigen Internetforen bereits zu ihrem Helden erklärt. Carolin Ströbele aus dem Kulturressort von ZEIT ONLINE ordnet die Debatte im Podcast ein.

Und sonst so? Warum China die US-Serie Southpark indiziert hat.

Mitarbeit: Jona Spreter, Mathias Peer
Moderation: Simone Gaul

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