In der Synagoge in Halle waren bis zu 80 Menschen versammelt, die den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur begehen wollten. Dann werden außerhalb der Synagoge ganz in der Nähe zwei Menschen erschossen. Auch auf die Tür der Synagoge wurde gefeuert. Ein Verdächtiger wird festgenommen. Die Bundesanwaltschaft spricht von einer staatsgefährdenden Tat und ermittelt wegen Mordes. Vorübergehend werden Hauptbahnhof und Autobahn gesperrt. Am Abend teilt die Polizei in Halle mit, dass die Gefährdungslage für die Bevölkerung nicht mehr als akut eingestuft werde. Kai Biermann, Investigativ-Reporter von ZEIT ONLINE, ordnet die Hintergründe der Tat ein. Der Mann hat seine Taten gefilmt: Offensichtlich wollte er dem rechtsextremen Attentäter von Christchurch nacheifern – und nur durch Glück starben nicht noch mehr Menschen. 

Seit acht Jahren herrscht Krieg in Syrien. Hunderttausende sind gestorben, der syrische Diktator Baschar al-Assad, der sein Volk bombardieren ließ, ist noch immer im Amt. Der Krieg geht auch deshalb so lang, weil viele internationale Großmächte beteiligt sind. Russland und Iran auf der Seite von Assad, die USA auf der anderen Seite. Und jetzt hat auch noch die Türkei ihre Offensive im Norden des Landes gestartet, nachdem die US-Truppen aus der Region abgezogen wurden. Moderatorin Rita Lauter spricht mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, über das Vorhaben der Türkei in Nordsyrien – und was der US-Präsident damit zu tun hat.

Und sonst so? Plastikmüll gegen Busticket: Wie die Stadt Rom ihr Müllproblem lösen will.

Mitarbeit: Paul Fenski
Moderation: Rita Lauter

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