Eine Woche schon dauert der Krieg der türkischen Regierung gegen die kurdische YPG-Miliz in Nordsyrien. Die Kurden wiederum, die an der Seite des Westens gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" gekämpft hatten, fühlen sich von den USA und der EU verraten und alleingelassen. Ihr letzter Ausweg war eine pragmatische Allianz mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad – dadurch verlieren die Kurden jedoch ihre Autonomie. Als Vermittler tritt jetzt der russische Präsident Wladimir Putin auf den Plan und Assad könnte wohl große Teile von Nordsyrien wieder unter seine Kontrolle bekommen. Was das für die Menschen in der Region bedeutet, fragen wir im Nachrichtenpodcast die freie Journalistin Kristin Helberg. Sie hat sieben Jahre in Syrien gelebt, bis 2008 aus Damaskus als Korrespondentin berichtet und seither mehrere Bücher über das Land geschrieben. Für die nordsyrische Zivilgesellschaft bedeute die Entwicklung das Ende, sagt sie. Viele werden fliehen müssen.

Wie tickt eigentlich die Jugend? Das interessiert die älteren Generationen schon lange. Aber gerade jetzt, da die Jungen so aktiv geworden sind, fragen sich viele: Was sind denn ihre Wünsche, Einstellungen, Ziele? Genau das untersucht die Shell-Jugendstudie seit 66 Jahren. Alle vier Jahre befragen Forscherinnen und Forscher junge Menschen und leiten daraus eine Art Zustandsbeschreibung der Jugend ab. Gerade erschien die 18. Ausgabe der Shell-Jugendstudie mit dem Titel Eine Generation meldet sich zu Wort. Unter anderem zeigte sich, dass weiterhin große Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen bestehen. Darüber spricht David Gutensohn, Hospitant bei ZEIT Campus ONLINE.

Und sonst so? In den USA sollen Polizeiroboter die Sicherheit erhöhen. Aber noch rollen sie nur recht chaotisch in der Gegend herum.

Moderation: Simone Gaul
Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt

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