Vor fünf Jahren war es ein politisches Novum: Der erste Ministerpräsident der Bundesrepublik, der von der Partei die Linke stammt. In Thüringen wurde Bodo Ramelow zum Regierungschef gewählt. Gegen den Widerstand mancher Bürgerinnen und Bürger und sogar des damaligen Bundespräsidenten: Joachim Gauck hatte gewarnt, wenn ein Linke-Politiker Ministerpräsident werde, sei das für ältere Menschen mit DDR-Vergangenheit nur schwer zu akzeptieren – dabei stammt der Ex-Gewerkschafter und Christ Ramelow aus Westdeutschland. Und inzwischen sagt selbst der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf, Ramelow mache doch einen ganz vernünftigen Eindruck. Am Sonntag nun wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Politikredakteurin Katharina Schuler hat Ramelow für ZEIT ONLINE begleitet und zieht Bilanz: Gab es unter Rot-Rot-Grün sozialistische Experimente im kleinsten Freistaat Deutschlands? Und wie stehen die Chancen auf eine Wiederwahl?

Ökologische Wasserbusse und wasserstoffbetriebene Überschallflugzeuge – könnten das im Jahr 2040 ganz normale Fortbewegungsmittel sein? Der Physiker und Wissenschaftsjournalist Niels Boeing hat eine Zeitreise gewagt. In einem Szenario für das Jahr 2040 beschreibt er, wie die jungen Menschen, die heute in der Fridays-for-Future-Bewegung aktiv sind, erwachsen geworden sind und den Kauf von Autos und Flüge ablehnen. Auf den Straßen könnte es eine Vielfalt an öffentlichen Verkehrsmitteln geben, von Sammeltaxis bis zu autonom durch die Stadt rollenden Kugeltaxis. Die Zahl der Flugpassagiere könnte deutlich sinken. Boeing spricht darüber, wie der Verkehr in der Hauptstadt aussehen könnte und was technisch schon umsetzbar wäre.

Und sonst so? Warum man nicht mehr auf Australiens Uluru klettern darf.

Moderation: Rita Lauter
Mitarbeit: Milan Ziebula, Mathias Peer

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