In Thüringen hat Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken die Landtagswahl gewonnen – doch sein rot-rot-grünes Bündnis ist abgewählt. Gleichzeitig kann CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring keine Mehrheit mit SPD, Grünen und FDP bilden. Einzige Lösung scheint in dieser Situation nur eine Koalition oder Zusammenarbeit der Linken mit den Christdemokraten. Der CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring hat am Montag vorsichtig angedeutet, dass er das Gespräch mit Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) suchen wird und bricht damit ein Tabu in seiner Partei. Erst im letzten Jahr hatte die sich per Parteitagsbeschluss gegen Kooperationen mit der Linken und der AfD ausgesprochen. Ferdinand Otto ist Politikredakteur und CDU-Experte bei ZEIT ONLINE. Im Nachrichtenpodcast erklärt er, warum eine Annäherung an die Linke für die CDU so gefährlich ist und ob sie dabei auch etwas gewinnen kann.

Eigentlich wollte Großbritanniens Premierminister Boris Johnson das Land zum 31. Oktober aus der EU führen – im Zweifel auch ohne Deal. Bekanntlich kommt jetzt alles anders und die EU hat Johnson jetzt bis zum 31. Januar 2020 Zeit gegeben, um sein Brexit-Abkommen ratifizieren zu lassen. Dazu möchte er am 12. Dezember eine Neuwahl abhalten lassen – doch dem muss die Opposition zustimmen. Im ersten Versuch ist Boris Johnson damit gestern gescheitert, denn die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreichte er nicht. Heute, am Dienstag, unternimmt er einen neuen Versuch und bringt ein Gesetz ein, dass Neuwahlen noch im Dezember ermöglichen soll. Welche Chancen er damit hat und wie eine Neuwahl ausgehen könnte, erklärt Bettina Schulz, die für ZEIT ONLINE aus London berichtet.

Und sonst so? Asterix und Obelix werden 60 Jahre alt.

Moderation: Ole Pflüger
Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer

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