Noch immer geht der Krieg in Syrien weiter. Auch wenn vor ein paar Tagen der IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi bei einem Antiterroreinsatz getötet wurde und auch wenn Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan in Nordsyrien eine Patrouille einrichten wollen. Für die Bevölkerung ist das Leiden noch nicht zu Ende. Und womöglich gibt es auch kein schnelles Ende. Denn der syrische Präsident Baschar al-Assad hat nun, nach acht Jahren Krieg, fast wieder sein ganzes Land unter Kontrolle. Was das für die Bevölkerung bedeuten könnte, erklärt Politikredakteurin Andrea Backhaus. Sie war mehrere Male in Syrien und weiß deshalb, warum die nächste humanitäre Katastrophe schon bevorsteht. Denn nur wenige Kilometer weiter führen Assad und Putin noch immer Krieg. 

Es gibt heute so viele Möglichkeiten, seine Meinung zu äußern, wie nie zuvor. Jeder kann sagen, was er will. Oder? Fast zwei Drittel der Deutschen finden, man müsse aufpassen, zu welchen Themen man sich äußert. Diese Ansicht ist auf allen Seiten des politischen Spektrums vertreten. Linke Diskursintoleranz, rechte Bedrohungen: Wie bedroht ist die Meinungsfreiheit wirklich? Und was muss passieren, damit sich die Lage entspannt? Die ZEIT widmet diesem Thema in ihrer neuen Ausgabe die Titelgeschichte und fragt darin, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Einer der Autoren ist Holger Stark, er ist Mitglied der Chefredaktion der ZEIT und zudem Leiter des Investigativressorts. Moderator Fabian Scheler spricht mit ihm darüber und warum auch der Handballer Stefan Kretzschmar einen Punkt hat.

Und sonst so? Der exzentrische Speaker of the House of Commons, John Becrow, verlässt das britische Unterhaus.

Mitarbeit: Milan Ziebula

Moderation: Fabian Scheler

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