Wenn Hartz-IV-Empfängerinnen ihren sogenannten Mitwirkungspflichten nicht nachkommen, können sie dafür empfindlich sanktioniert werden. Wer einen Termin verpasst, kann bereits zehn Prozent des Regelsatzes gekürzt bekommen. Ein einmalig ausgeschlagenes Jobangebot führt zu einer Kürzung um 30 Prozent, beim wiederholten Male kann das Arbeitslosengeld sogar komplett wegfallen. Bei Empfängern, die jünger sind als 25 Jahre, sind die Regeln sogar noch strenger. Die Sanktionen sind ein häufig kritisiertes Element der Hartz-Gesetze, die unter Bundeskanzler Gerhard Schröder eingeführt worden waren. Nun entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob sie das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum verletzen. Tina Groll, Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE, erklärt im Gespräch, warum es fast 15 Jahre dauerte, bis das Verfassungsgericht sich zu dieser Frage äußerte und was die Entscheidung für Konsequenzen haben könnte.

Es war ein torreiches Wochenende in der Fußballbundesliga der Männer. RB Leipzig hat 8:0 gegen Mainz 05 gewonnen – und trotzdem zog ein anderes Spiel noch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Auch hier fielen viele Tore, insgesamt sechs. 1:5 verlor der deutsche Rekordmeister und Titelverteidiger FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt. Frankfurt ist der ehemalige Verein von Bayerns Trainer Niko Kovač und das Auswärtsspiel in München wird sein letztes Spiel auf der Bank gewesen sein. Oliver Fritsch, Redakteur im Sportressort von ZEIT ONLINE, erklärt, warum der Verein einfach nicht glücklich wird mit seinen Trainern, und hat eine Idee, wer am besten Kovačs Nachfolger werden sollte.

Und sonst so? Mit dem Fahrstuhl ins All – Japan will's in 30 Jahren möglich machen.

Mitarbeit: Paul Fenski, Mathias Peer
Moderation: Ole Pflüger

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