Sehr lange galt für die Unionsparteien das Diktum von Franz Josef Strauß: Rechts der CSU darf es keine Partei in deutschen Parlamenten geben. Seit es die AfD gibt, sucht die Union den richtigen Umgang. Ein Parteitagsbeschluss der Bundespartei schließt jede Kooperation aus. Doch dem haben nun 17 thüringische Kommunalpolitiker offen widersprochen. Man dürfe ein Viertel der Wähler nicht von der Regierungsbildung ausschließen – und müsse "ergebnisoffen" mit der AfD reden, fordern sie. Paul Ziemiak, Generalsekretär der Bundes-CDU, bezeichnete den Vorstoß als "irre" und "nicht akzeptabel", einer seiner Vorgänger, Ruprecht Polenz, nannte die Autoren des Papiers "politische Geisterfahrer". Doch die Debatte zeigt: Für Teile der CDU kommt Björn Höcke für eine Zusammenarbeit eher infrage als Bodo Ramelow (Die Linke). Warum das so ist, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteur Ferdinand Otto.

Der neue Mobilfunkstandard 5G ist auch vielen technisch wenig interessierten Menschen geläufig. Gehört hat man von ihm spätestens, als die Bundesregierung ankündigte, das Netz für die neue Generation mobiler Datenübertragung doch nicht vom chinesischen Konzern Huawei bauen zu lassen – und diese Ankündigung trotz Sicherheitsbedenken kürzlich wieder kassierte. 5G erlaubt durch enorme Geschwindigkeiten erstmals eine Echtzeit-Datenübertragung. Doch viele Menschen nutzen Handys, die nur die älteren Standards 2G und 3G erkennen. Meike Laaff, Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE, erklärt, welche Chancen und Schwierigkeiten die Einschaltung von 5G und die Abschaltung von 3G haben könnten.

Und sonst so? Wer schreit lauter: Unterhaus-Speaker John Bercow oder sein Nachfolger?

Mitarbeit: Alexander Eydlin, Anne Schwedt
Moderation: Ole Pflüger

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.