"Digitale-Versorgung-Gesetz": Schon der Name des Gesetzes klingt schief – aber auch am Inhalt stoßen sich viele Kritikerinnen und Kritiker. Das umstrittene Gesetzesvorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht unter anderem vor, dass Daten aller gesetzlich Versicherten an die Forschung gehen. Heute befasst sich der Bundestag mit dem Gesetz. Patientenschützer und Grüne laufen dagegen Sturm. Um welche Daten geht es eigentlich – gehen Informationen über Depressionen, Schwangerschaftsabbrüche oder einen künstlichen Darmausgang automatisch an die Forschung? Wie sicher ist die Pseudonymisierung? Und kann man dem widersprechen? ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel klärt die wichtigsten Fragen.

Marktmissbrauch, Steuervermeidung, Datenschutzbedenken – von außen richten sich viele Vorwürfe an den Google-Konzern. Doch das Unternehmen, das mit dem Slogan "Don’t be evil" versucht, sein milliardenschweres Business als Beitrag zur Weltverbesserung darzustellen, gerät immer stärker auch intern in der Kritik. Dabei hatten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur wegen der guten Gehälter bei Google angeheuert. ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Ann-Kathrin Nezik hat mit einigen von ihnen gesprochen und einen erheblichen Vertrauensverlust festgestellt. Zwei Gründe: Ein #Metoo-Fall mit goldenem Handschlag und die Mitarbeit am umstrittenen Drohnenprogramm des US-Verteidigungsministeriums. Wie Google-Chef Sundar Pichai auf die Kritik seiner Beschäftigten reagiert, schildert Ann-Kathrin im Podcast.

Und sonst so? 11.000 Klimaforscher warnen eindringlich vor "nie dagewesenem Leid für die Menschheit", wenn wir nicht umsteuern.

Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer
Moderation: Rita Lauter

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