Vermengung von geschäftlichen Interessen mit dem politischen Amt, Beschimpfung der eigenen Geheimdienste, mutmaßliche Schweigegeldzahlungen und jetzt die Ukraine-Affäre – die Präsidentschaft von US-Präsident Donald Trump wird von immer neuen Enthüllungen überschattet. Trump soll bei einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Ermittlungen gegen seinen demokratischen Rivalen Joe Biden und dessen Sohn gefordert haben. Davon soll er Militärhilfen, die der US-Kongress bereits freigegeben hatte, abhängig gemacht haben. Die Annahme oder Forderung von Wahlkampfhilfe ausländischer Regierungen ist in den USA verboten. Die Demokraten wollen deshalb nun ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump starten, in dieser Woche beginnen die öffentlichen Anhörungen. Wer vor dem US-Kongress aussagen soll, wie realistisch ein Impeachment gegen den US-Präsidenten ist – und welche Folgen das für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr haben könnte, erklärt US-Korrespondent Jörg Wimalasena.

Am Wochenende hat der BVB eine saftige Niederlage gegen den FC Bayern München hinnehmen müssen. 4:0 gewannen Bayern gegen die Dortmunder – sicherlich nicht ganz das, was der Dortmunder Sportdirektor Michael Zorc vor dem Spitzenspiel gegen die Bayern am Samstag meinte, als er "Männerfußball" einforderte. Doch nicht nur der BVB, auch Bayern München durchlebt gerade unruhige Zeiten. Abgesehen von dem Sieg gegen Dortmund waren seine Leistungen auf dem Platz zuletzt überschaubar. Und neben dem Abgang von Trainer Niko Kovač verabschiedet sich das Bayern-Urgestein Uli Hoeneß Ende der Woche in den Aufsichtsrat. Stecken die beiden Spitzenvereine der Bundesliga in einer Sinnkrise? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Sportredakteur Oliver Fritsch ein.

Und sonst so? "So wenig Kanzler war noch nie" – springt Hape Kerkeling ein und geht in die Politik?

Mitarbeit: Diana Pieper, Anne Schwedt
Moderation: Rita Lauter

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