Der französische Präsident Emmanuel Macron sorgt gerade mit unverblümten Aussagen für Aufruhr. So hat er erst kürzlich den "Hirntod" der Nato beklagt und bekam dafür Kritik von Angela Merkel. Außenpolitisch will Macron vor allem vorankommen, sei es in der EU-Politik oder im Irankonflikt. Nach zweieinhalb Jahren Amtszeit steht er innenpolitisch jedoch unter Druck. Die Proteste der Gelbwesten sorgten für Unruhen im Land. Und in Umfragen liegt er derzeit gleichauf mit Marine Le Pen vom rechtspopulistischen Rassemblement National. Wie also steht es um die Politik seiner Bewegung En Marche? Das analysiert Karin Finkenzeller im Gespräch mit Mounia Meiborg.

Es wird spannend in den Ermittlungen zur Ukraine-Affäre: Zeuginnen und Zeugen sagen erstmals öffentlich zum möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump vor dem Abgeordnetenhaus aus. Unter ihnen sind etwa der geschäftsführende US-Botschafter in Kiew, William Taylor, und der Staatssekretär im Außenministerium George Kent. Auch die frühere US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, wird aussagen. Die öffentlichen Anhörungen werden von Millionen US-Amerikanerinnen und -Amerikanern in den Medien mitverfolgt, was ihnen einen gewissen Showcharakter verleiht. Geleitet werden sie von Adam Schiff, einem demokratischen Abgeordneten und Chef des Geheimdienstausschusses. Schiff will, dass sich die US-amerikanische Gesellschaft so eine eigene Meinung aus erster Hand bilden kann. Wie viel Einfluss die Aussagen tatsächlich haben und ob die US-Regierung trotz allem noch handlungsfähig ist, erklärt Carsten Luther, außenpolitischer Redakteur bei ZEIT ONLINE.

Außerdem: Wie heißt es, wenn Millennials Generationenstreit ausrufen? Ok, Boomer.

Moderation: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Andrea Buhtz, Anne Schwedt

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