7,7 Milliarden Menschen leben aktuell auf der Erde. Alle zwei Sekunden wird ein weiterer kleiner Mensch geboren. Seit Jahrhunderten wächst die Weltbevölkerung. Um 1800 herum lebten zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Menschen auf dem Planeten. Innerhalb von zwei Jahrhunderten hat sich die Weltbevölkerung versiebenfacht. Forscherinnen und Forscher der Vereinten Nationen prognostizieren: Bis zum Jahr 2100 wird es weltweit sogar 11 Milliarden Menschen geben. Allerdings soll damit die Spitze des Wachstums erreicht werden. In den Industrienationen sind die Geburtenzahlen schon lange rückläufig, die Gesellschaften bestehen aus mehr alten als jungen Menschen. Trends, die sich auch langsam in Entwicklungsländern abzeichnen. Die Gründe dafür erklärt ZEIT-Redakteur Bastian Berbner.

Sie gelten als neue Volkspartei: Bei der Europawahl holten die Grünen 20,5 Prozent, in aktuellen Meinungsumfragen liegt die Partei derzeit vor der SPD auf Platz zwei. Und in Sachsen und Brandenburg sind die Grünen an der Regierungsbildung beteiligt. Kurzum: Für die Ökopartei war 2019 ein Superjahr. Am Wochenende vom 15. bis 17. November treffen sich die Grünen nun zum Bundesparteitag in Bielefeld. Dann soll ein neuer Bundesvorstand gewählt und ein Grundsatzprogramm in den Bereichen Wohnen, Klima und Wirtschaft verabschiedet werden. Vom Recht auf Wohnen bis zur Forderung für eine höhere CO2-Bepreisung: Die Politikredakteurin von ZEIT ONLINE, Katharina Schuler, erzählt, welche Forderungen diskutiert werden, wo die Konfliktlinie der Partei beim Thema Homöopathie verläuft und welche Rolle Annalena Baerbock in der Doppelspitze einnimmt.

Und sonst so? Eine "beschissene Maßnahme" in den Niederlanden.

Moderation: Ole Pflüger
Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.