In Hongkong eskalieren die Proteste gegen die Regierung zunehmend. Auf dem Gelände der Polytechnischen Universität beschießen die Demonstrierenden die Polizei mit Pfeilen und werfen Brandsätze auf die Einsatzkräfte. Die reagieren mit Wasserwerfern und Tränengas und drohen bei weiterer Gewalt mit dem Einsatz von scharfer Munition. Die Anführer der Protestbewegung, wie der Aktivist Joshua Wong, verteidigen dabei die Gewalt. "Mit rein friedlichem Protest werden wir unser Ziel nicht erreichen", sagte er der Süddeutschen Zeitung. Warum verschärft sich die Gewalt in Hongkong zunehmend und was bräuchte es, um den Konflikt zu lösen? Und werden irgendwann chinesische Soldaten in Hongkong einmarschieren? Das analysiert ZEIT-ONLINE-Autorin Katharin Tai im Gespräch mit Mounia Meiborg.

Vor zwei Monaten kaufte das Unternehmerpaar Silke und Holger Friedrich die Berliner Zeitung. Seitdem wird viel spekuliert, was die beiden mit dem Blatt vorhaben, denn Erfahrung als Verleger haben sie nicht. Jetzt wurde bekannt, dass Holger Friedrich inoffizieller Mitarbeiter der Stasi war – was gerade für das ehemalige SED-Organ pikant ist. Die Zeitung soll außerdem ohne entsprechenden Hinweis über ein Start-up berichtet haben, indem Holger Friedrich im Aufsichtsrat sitzt. Der Medienjournalist Daniel Bouhs hat sich mit der Situation bei der Berliner Zeitung beschäftigt und berichtet, wie das Blatt die IM-Tätigkeit ihres neuen Verlegers aufarbeiten will und was die beiden neuen Eigentümer mit der Zeitung vorhaben.

Und sonst so? Nico Semsrott will den EU-Abgeordneten das Pendeln ersparen – und den Brüsseler Plenarsaal des Europaparlaments in "Straßburg" umbenennen.

Moderation: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer

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