So etwas gab es noch nicht: Die NPD Niedersachsen will am kommenden Samstag in Hannover gegen einzelne Journalisten demonstrieren. Das beschäftigt auch den niedersächsischen Verfassungsschutz. Hunderte Journalistinnen und Journalisten sowie mehrere Redaktionen und Verbände haben einen solidarischen Aufruf gegen die Demonstration unterschrieben. Mehrere Gegendemonstrationen sind angemeldet. Auslöser für den Aufmarsch der NPD war ein NDR-Beitrag über einen noch lebenden deutschen SS-Kriegsverbrecher. Daher richtet sich der Aufruf explizit gegen den NDR-Journalisten Julian Feldmann, aber auch zwei weitere Journalisten stehen im Fokus der Rechtsextremen. Einer von ihnen ist David Janzen, der seit Jahren unter anderem für ZEIT ONLINE über die rechte Szene berichtet und auch am Samstag wieder dabei sein wird. Mit ihm spricht Moderator Fabian Scheler über seine Erfahrungen seit dem Aufruf der NPD.  

Der baden-württembergische CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart hat seine Partei vor Kurzem als "inhaltlich insolvent" bezeichnet. Ende Oktober war es dann Friedrich Merz, der die Regierung  "grottenschlecht" nannte und damit auch ein hartes Urteil über seine CDU-Kolleginnen und -Kollegen in der Bundesregierung fällte. Nach zwei Wahlniederlagen in diesem Jahr ringt die CDU um ihre inhaltliche Ausrichtung. Das ist auch Thema auf dem Bundesparteitag in Leipzig, der am Freitag und Samstag stattfinden wird. Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE analysiert im Podcast die aktuelle Lage der CDU und spricht darüber, ob Friedrich Merz wirklich keinen Machtkampf provozieren will.

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Mitarbeit: Andrea Buhtz, Mathias Peer
Moderation: Fabian Scheler

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