Das Team rund um die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen steht, heute soll das Parlament in Straßburg darüber abstimmen, ob es diese neue Kommission akzeptiert. Wenn sie die nötige Mehrheit bekommt, kann die Kommission wie geplant zum 1. Dezember mit der Arbeit beginnen. Von der Leyen hatte mit der Zusammenstellung ihrer Kommissarinnen und Kommissare auch versucht, Spannungen zwischen den Mitgliedsländern abzubauen. Sie wollte möglichst vielen Interessen nachkommen, am Ende sollte schließlich jedes Land zufrieden sein. Was aber ist, jenseits der diplomatischen Bemühungen, von dieser neuen Kommission zu halten? Von der Leyens Taktik berge jedenfalls auch ein Risiko, sagt Ulrich Ladurner, Europakorrespondent der ZEIT. Wir sprechen mit ihm darüber im Podcast. 

Tausende hupende Traktoren auf den Straßen: In Berlin haben gestern die Landwirte gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung protestiert. Unter anderem wehren sie sich gegen geplante strengere Vorgaben zum Insektenschutz und gegen weitere Düngebeschränkungen zum Schutz des Grundwassers. Dadurch würden landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz gefährdet, kritisieren die Initiatoren. Wieso ist das eigentlich so schwierig zusammenzubringen, Landwirtschaft und Umweltschutz? Ist Bio die Lösung? Darüber spricht Simone Gaul mit Katharina Schuler, sie ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE und hat sich während der Demonstration unter den Bäuerinnen und Bauern umgehört.

Und sonst so? Russische Kühe dürfen nun auch im kalten Winter auf saftigen, grünen Wiesen stehen. Zumindest sollen sie das denken. Ob sich das wirklich positiv auf die Milchproduktion auswirkt?

Moderation: Simone Gaul
Mitarbeit: Alena Kammer, Anne Schwedt

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