In zwei Wochen wird in Großbritannien ein neues Parlament gewählt. Derzeit führen die konservativen Tories unter Premierminister Boris Johnson klar und obwohl – oder gerade weil – Johnson als Wahlkampfthema nur den Brexit kennt, holt die Labourpartei nur langsam auf. Der Oppositionsführer und Labourspitzenkandidat Jeremy Corbyn sträubt sich, eine klare Haltung zum Brexit einzunehmen, und setzt stattdessen auf für britische Verhältnisse radikale Reformvorschläge. Heute werden Johnson und Corbyn zusammen mit der Liberaldemokratin Joanne Swinson erneut im Fernsehen aufeinandertreffen. ZEIT-ONLINE-Autor Peter Stäuber berichtet im Gespräch mit Ole Pflüger über den Wahlkampf in Großbritannien: Wie macht sich Johnson im Wahlkampf? Wie will Labour den Rückstand zu den Tories doch noch aufholen? Und warum sacken die Liberaldemokraten trotz ihrer europafreundlichen Haltung ab?

Es war einer der spektakulärsten Kunstdiebstähle der vergangenen Jahren: Am Montag drangen zwei Täter ins Grüne Gewölbe in Dresden ein, zertrümmerten mit der Axt eine Vitrine und konnten vor Eintreffen der Polizei rund 20 Schmuckstücke, unter anderem aus Diamanten und Brillanten, mitnehmen. Der materielle Wert der Diebgüter ist dabei überschaubar, vielmehr ist der Verlust laut der Dresdener Museumsdirektorin Marion Ackermann ein kulturhistorischer. Martin Machowecz, Leiter des ZEIT-Büros in Leipzig, erklärt, warum die geklauten Gegenstände so wertvoll sind. Er berichtet über den derzeitigen Stand der Ermittlungen und beantwortet die Frage: Was können Kunstdiebe mit ihrer Beute überhaupt anfangen?

Und sonst so? Teslas Cybertruck: mit geborstenen Scheiben auf den Mars.

Moderation: Ole Pflüger
Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt

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