Für die französische Regierung steht viel auf dem Spiel. Die von Präsident Emmanuel Macron und seiner Regierung geplante Rentenreform soll das größte Projekt seiner Amtszeit werden. Aber am Versuch, die Renten der Franzosen zu reformieren, sind schon andere Präsidenten vor ihm gescheitert. Zu groß waren die Proteste der Bevölkerung. Auch dieses Mal wollen die Gegner das Land lahmlegen und die Reform verhindern. Ab Donnerstag haben Gewerkschaften, Opposition und Gelbwesten zum Generalstreik aufgerufen. Das Personal des Pariser Nahverkehrsverbunds und der Staatsbahn hat unbefristete Streiks angekündigt, genau wie Energieunternehmen, Lastwagenfahrer, Lehrerinnen, Studierende, Polizisten und Anwältinnen, Richter und Mitarbeiterinnen der Müllabfuhr. Macron will das komplizierte französische Rentensystem durch ein einheitliches Punktesystem ersetzen. Warum die Franzosen das nicht wollen, erklärt Karin Finkenzeller, freie Autorin, im Podcast. 

Die Afrikanische Schweinepest kommt auch nach Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Bauern sind sich da inzwischen sicher. Die Frage sei nur, wann. Für Menschen ist diese Virusinfektion ungefährlich, sie können nicht erkranken. Aber Wild- und Hausschweine sterben daran, meistens innerhalb weniger Tage. Die Seuche verbreitet sich zurzeit vor allem in Osteuropa, Polen meldet europaweit die höchste Zahl an infizierten Wildschweinen, einige davon in Gegenden, die nur noch 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt sind. Eigentlich bewegen sich Wildschweine nur wenige Kilometer, wie kann sich das Virus trotzdem so weit verbreiten? Und wie bereiten sich deutsche Bauern auf die Seuche vor? Sascha Lübbe, freier Autor für ZEIT ONLINE, hat mit einigen Bauern darüber gesprochen.

Außerdem: Die Bahn muss vielleicht bald weniger Entschädigungen bei Verspätungen zahlen.

Moderation: Simone Gaul
Mitarbeit: Milan Ziebula, Anne Schwedt

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.