Die nächsten vier Jahre ist Russland von weltweiten Sportveranstaltungen ausgeschlossen. Am Montag suspendierte das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) die russische Antidopingangetur Rusada bis 2023. Grund dafür ist der Vorwurf, dass ein russisches Kontrolllabor Dopingtests manipuliert haben soll. Daten zu positiven Dopingtests sollen gefälscht oder gelöscht worden sein. Der russische Sportminister Pawel Kolobkow bestreitet dies. Das Land will die Sperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof anfechten. Über die Hintergründe spricht Oliver Fritsch, Sportredakteur bei ZEIT ONLINE. Und er erzählt, dass die Bereitschaft zum Doping tief im Sport verankert ist, nicht nur in Russland. Etwa die Hälfte der befragten US-Topsportler gaben bei einer Umfrage an, dass sie bereit wären, innerhalb von fünf Jahren durch Dopings zu sterben, wenn sie dafür eine Goldmedaille gewönnen.

Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hat den Klimaschutz auf EU-Ebene zur Chefsache gemacht. Heute will sie ihren Green Deal, ein Paket zum Klima- und Umweltschutz, vorstellen. Darüber wollen im Anschluss EU-Kommission und EU-Parlament beraten. Die Pläne sind ambitioniert: Bis 2050 soll die Wirtschaft in der EU klimaneutral sein, das heißt, es sollen nicht mehr Treibhausgase durch Menschen in die Atmosphäre gelangen, als von ihnen herausgefiltert werden. Ambitionierte Ziele. Aber können sie eingehalten werden? Und wie soll das ganze finanziert werden? Darüber spricht Ole Pflüger mit Alexandra Endres, die für ZEIT ONLINE von der UN-Klimakonferenz in Madrid berichtet.

Und sonst so? Hunde altern logarithmisch.

Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer
Moderation: Ole Pflüger

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