"Get Brexit Done" – das ist der Wahlkampfslogan der Konservativen Partei in Großbritannien. Mit den vorgezogenen Parlamentswahlen wollen die Tories und Premierminister Boris Johnson das Brexit-Abkommen mit einer breiten Mehrheit untermauern, um das Land am 31. Januar endgültig aus der Europäischen Union zu führen. Die Labour-Partei hingegen verspricht ein zweites Referendum über den EU-Austritt. Die Parlamentswahlen scheinen eine indirekte Abstimmung über die Zukunft des Brexits zu werden. Hat die Debatte um den EU-Austritt alles andere verdrängt oder gab es im Wahlkampf auch noch andere Themen? Zwar ist ein Sieg der Tories wahrscheinlich, doch hat Labour in den letzten Umfragen aufgeholt. Vor allem bei den unter 30-Jährigen liegen die Sozialdemokraten vorne – und bei eben jener Altersgruppe haben sich mehr Wählerinnen und Wähler registrieren lassen als noch vor zwei Jahren. Hat der Brexit neues Wählerpotenzial geschaffen und die alte Verteilung – Arbeiter wählen Labour und die bürgerliche Ober- und Mittelschicht die Tories – durcheinandergewirbelt? Wie die Chancen für Boris Johnson aussehen und wie es danach weiter geht, darüber spricht Fabian Scheler mit Bettina Schulz, die für ZEIT ONLINE aus London berichtet.

Grönland – die Insel des ewigen Eises. Schmilzt das aber weiter wie bisher, wird sich für Grönland alles ändern. Schon jetzt ist das Land in einen geopolitischen Konflikt gerutscht, der gerade erst begonnen hat. Unter dem Eis liegen Bodenschätze verborgen, für die sich auch andere große Nationen interessieren. US-Präsident Donald Trump wollte das Land in der Arktis sogar kaufen. Könnte die Klimakrise auch Vorteile für Grönland bringen und dem Land zu mehr Unabhängigkeit verhelfen? ZEIT-Redakteur Fritz Habekuß aus dem Ressort Wissen war auf Grönland und hat sich von den Einwohnern zeigen lassen, wo ihre Insel schmilzt und wie der Klimawandel ihr Leben verändert. 

Und sonst so? Zu Weihnachten wird an vielen Familientischen wieder Uno gespielt. Aber wie war das noch mit den zwei und vier Karten ziehen? Wir klären den Mythos.

Mitarbeit: Sophia Hofer, Mathias Peer
Moderation: Fabian Scheler

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