Bei der Parlamentswahl in Großbritannien haben die konservativen Tories laut ersten Prognosen deutlich gewonnen. Sie hatten mit dem Slogan "Get Brexit Done" ("Vollzieht den Brexit") bei der Wählerschaft geworben. Das kam vor allem bei den von der Labourpartei frustrierten Arbeitern gut an. Die Labourpartei erreichte ein historisch schlechtes Ergebnis. Boris Johnson will noch vor Weihnachten seinen Austrittsvertrag mit der EU durchs Parlament bringen und im neuen Jahr mit den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen beginnen. Aber kann Johnson jetzt wirklich seinen Brexit-Plan umsetzen und Großbritannien spätestens Ende Januar tatsächlich aus der EU austreten lassen? Das analysiert Marcus Gatzke, Leiter des Politikressorts bei ZEIT ONLINE.

Sardinen sind größtenteils als der Fisch aus der Dose bekannt. Damit wird aber auch eine neue Protestbewegung in Italien bezeichnet. Seit Mitte November demonstrieren Menschen in vielen italienischen Städten gegen die rechtspopulistische Politik der Lega und ihres Chefs Matteo Salvini. Und weil sie so dicht gedrängt sind wie Fische, nennen sie sich etwas ironisch Sardinen. Am Samstag soll in Rom der vorläufige Höhepunkt der Proteste stattfinden, eine Großdemonstration. Entstanden ist die Bewegung als Flashmob gegen eine Veranstaltung der Lega in Bologna. Ungewöhnlich an ihr ist, dass die Sardinen keine Parolen rufen und keine Spruchbänder hochhalten. Kann daraus eine nationale Bewegung werden? Das bespricht Moderatorin Mounia Meiborg mit Ulrich Ladurner, EU-Korrespondent der ZEIT und Italienkenner.

Und sonst so? Kein Herz für das mongolische Argali: Donald Trump Junior ist ein ganz großer Jäger.

Mitarbeit: Andrea Buhtz, Mathias Peer

Moderation: Mounia Meiborg

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