Die internationale Klimakonferenz in Madrid ist am Wochenende zu Ende gegangen. Dem Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 oder 2 Grad zu begrenzen, ist die Weltgemeinschaft dort kaum näher gekommen. Die Abgesandten der Staaten haben sich zwar auf ein Abschlussdokument geeinigt. Viele zentrale Entscheidungen, wie die über einen  Marktmechanismus zum Handel mit Emissionsgutschriften, wurden allerdings vertagt. Insbesondere Brasilien, die USA und Australien blockierten weiter reichende Regelungen. Klimaschützerinnen reagierten enttäuscht. Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland sprach von einem "Angriff auf das Herz des Pariser Klimaabkommens". Warum konnten sich die Staaten nicht einigen? Und was muss sich ändern, damit der nächste internationale Klimagipfel 2020 in Glasgow ein Erfolg wird? ZEIT-ONLINE-Redakteurin Alexandra Endres war in Madrid und hat Antworten.

In China leben etwa 1,3 Milliarden Menschen. Die Politik und Kultur des Landes dominieren die Han-Chinesen. Eine der größten Minderheiten bilden die etwa 20 Millionen Muslime. Viele von ihnen leben in der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas und gehören zur Gruppe der Uiguren. Zuletzt war bekannt geworden, dass die chinesische Regierung sogenannte Umerziehungslager betreibt. In den circa 1.000 Lagern sollen etwa eine Million Uiguren sowie Angehörige anderer Minderheiten interniert sein. Was will die chinesische Regierung mit solchen Lagern erreichen? Welche Zustände herrschen dort? Und wie reagiert die internationale Gemeinschaft? Darüber berichtet Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE.

Und sonst so? Noch immer sind mehr als 12 Milliarden D-Mark im Umlauf.

Moderation: Ole Pflüger

Mitarbeit: Diana Pieper, Christina Felschen

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