In Sachsen haben CDU und SPD mehr als drei Monate nach der Landtagswahl für ein schwarz-rot-grünes Bündnis gestimmt. Es wird erwartet, dass auch die Grünen Ende der Woche den Koalitionsvertrag annehmen. Sachsen wäre nach Sachsen-Anhalt und Brandenburg damit das dritte Bundesland, das von einer sogenannten Kenia-Koalition regiert wird. Bei der Landtagswahl am 1. September war die CDU mit 32,1 Prozent der Stimmen stärkste Kraft vor der AfD (27,5 Prozent) geworden. Nachdem CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer Koalitionen mit AfD und Linken ausgeschlossen hatte, blieb nur ein sogenanntes Kenia-Bündnis als einzige Möglichkeit. Doreen Reinhard berichtet für ZEIT ONLINE aus Sachsen und erklärt, welcher Schritt noch fehlt, damit die Regierungsbildung gelingen kann und welche Politik sich die Koalitionspartnerinnen vorgenommen haben.

Wenn über Proteste und Aktivismus gesprochen wird, denken die Meisten wohl zunächst an die Hunderten Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag bei den Klimaprotesten Fridays For Future auf die Straße gehen. In Deutschland  und Österreich ist zwei Jahren auch die Bewegung Omas gegen rechts immer häufiger auf Demonstration zu sehen. Das Bündnis entstand in Österreich im November 2017. Seniorinnen verabredeten sich dort auf Facebook zu Demonstrationen gegen die Regierungskoalition der FPÖ. Mittlerweile gibt es in etwa drei Dutzend deutschen Städten Oma-Gruppen. Die Videoredakteurin von ZEIT ONLINE, Lydia Meyer, hat mit einigen der Seniorinnen gesprochen und erzählt im Gespräch mit Ole Pflüger, was ihre Motivation ist und warum eine der Damen deshalb durch ganz Deutschland reist.

Und sonst so? Die Bahn trollt Greta Thunberg.

Moderation: Ole Pflüger

Mitarbeit: Alena Kammer, Anne Schwedt

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