Mehr als 40 Millionen Menschen sind in Quarantäne, das öffentliche Leben in ganzen Metropolen ist zum Stillstand gekommen. Um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus – genannt 2019-nCoV – einzudämmen, hat die Regierung Chinas drastische Maßnahmen ergriffen. 13 Städte wurden abgeriegelt, Tausende zusätzliche Krankenbetten errichtet und Großveranstaltungen abgesagt. Die kommunistische Führung tut alles, um sich als kompetenter Krisenmanager zu präsentieren. Mehr als 100 Menschen sind in den letzten zwei Wochen an den Folgen des Virus gestorben, tausende sind nach Angaben der chinesischen Gesundheitsbehörden infiziert. Außerdem vermelden auch immer mehr weitere Länder Infektionsfälle. Zuletzt bestätigte Frankreich drei Verdachtsfälle. Wie ernst ist die Lage wirklich? Und wie groß ist die Gefahr einer weiteren Ausbreitung in Europa? Darüber spricht Ole Pflüger mit Jakob Simmank. Der Mediziner und Gesundheitsredakteur für ZEIT ONLINE erklärt, welches Risiko von dem neuartigen Coronavirus ausgeht, wie weit die Forschung ist und welche Informationen es aus China gibt.

Als 1949 zum ersten Mal der Bundestag gewählt wurde, zogen 402 Abgeordnete ins Parlament ein. Seitdem hat sich der Bundestag Stück für Stück vergrößert. Heute gibt es 709 Abgeordnete und mit der nächsten Wahl könnten weitere hinzukommen. Bis zu 1.000 Politikerinnen und Politiker könnten zukünftig im Bundestag sitzen. Das heißt: weitere Büros, mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist nicht nur teuer, sondern führt auch zu Platzproblemen. Eigentlich sind sich alle Parteien einig: So kann es nicht weitergehen. Doch auf die nötige Wahlrechtsreform konnten sie sich bisher trotzdem nicht einigen. Inzwischen drängt die Zeit, denn die Vorbereitungen für die nächste Bundestagswahl beginnen im Frühjahr. Wo liegt das Problem? Und welche Reformansätze gibt es? Darüber spricht Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.

Und sonst so? Sonderprägung für den Brexit.

Mitarbeit: Sophia Hofer, Christina Felschen
Moderation: Ole Plfüger

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