Ein leichter Regen macht den Menschen im von Waldbränden heimgesuchten Australien derzeit zwar etwas Hoffnung, doch die Arbeit der Feuerwehrleute wird dadurch nicht unbedingt leichter. Seit Oktober sind in Australien rund acht Millionen Hektar Land abgebrannt. 25 Menschen sind bisher ums Leben gekommen und Forscherinnen und Forscher fürchten verheerende Auswirkungen für die Tier- und Pflanzenwelt durch die Brände. Die ölreichen Eukalyptusbäume wirken dabei wie Brandbeschleuniger. Der Rauch der Brände ist inzwischen selbst in Argentinien und Chile wahrnehmbar und die Dürre wird wohl noch über Wochen anhalten. Die Journalistin Vera Sprothen wohnt in Sydney und schreibt von dort unter anderem für ZEIT ONLINE. Sie berichtet vom rauchigen Alltag in Australiens Städten, und warum die Brände kaum unter Kontrolle zu bekommen sind.

Vor rund einem Jahr wurde der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó weltweit bekannt. Damals erklärte sich der Parlamentspräsident selbst zum Interimspräsidenten Venezuelas. Unterstützt wurde er dabei von US-Präsident Donald Trump sowie zahlreichen europäischen und südamerikanischen Staaten. Doch trotz landesweiter Proteste ist der sozialistische Staatschef Nicolás Maduro, der das Militär auf seiner Seite weiß, weiterhin im Amt. Jetzt wollte sich Guaidó erneut zum Parlamentspräsidenten wählen lassen, doch Sicherheitskräfte hinderten ihn und andere Oppositionsabgeordnete daran, das Parlamentsgebäude zu betreten. Während dort der mutmaßlich korrupte Oppositionspolitiker Luis Parra zum Parlamentspräsidenten ausgerufen wurde, ließ sich Guaidó von der Opposition in seinem Amt bestätigen. Thomas Fischermann ist Südamerikaexperte der Zeit. Er erklärt, warum der Machtkampf in Venezuela wohl noch länger auf dem Rücken der Menschen ausgetragen wird.

Und sonst so? Was hält eigentlich einen Knoten zusammen?

Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt
Moderation: Ole Pflüger

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