Die Lage im Nahen Osten könnte brenzliger kaum sein: Erst töten die USA den iranischen Top-General Kassem Soleimani im Irak, dann feuert der Iran Raketen auf US-Stützpunkte im Irak und schießt dabei auch noch ein Passagierflugzeug mit 176 Menschen an Bord ab. Alle Insassen sterben. Zunächst leugnet die Führung in Teheran einen Abschuss und spricht von einem technischen Defekt, dann gibt sie den USA eine Mitschuld. Droht nun im Irak ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA und dem Iran? Um das zu verhindern, hat das irakische Parlament für einen Abzug von US-Soldaten sowie aller ausländischen Truppen gestimmt. Die Außenminister der EU warnten bei einem Sondertreffen vor einem solchen Abzug, denn dann wäre auch der Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" gefährdet. Wie hoch ist das Risiko, dass der IS dadurch wieder stärker wird – und muss Europa wieder mehr Anschläge durch den IS befürchten? Das ordnet Yassin Musharbash, Investigativ-Redakteur der ZEIT, ein.

Hoher CO2-Ausstoß, gefährliche Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung: Diese Vorwürfe werden oft an Bekleidungshersteller gerichtet, insbesondere an Firmen, die ihre Ware sehr preisgünstig verkaufen. Aber ist billige Kleidung immer automatisch moralisch verwerflich? Der Chef von Primark Deutschland, Wolfgang Krogmann, sagt: Nein. Die Wirtschaftsressort-Leiterin von ZEIT ONLINE, Ileana Grabitz, hat ihn interviewt: Sie schildert, was Krogmann zu den Vorwürfen gegen Bekleidungshersteller sagt, warum er ein Gesetz gegen moderne Sklaverei auch in Deutschland fordert, das sogenannte Lieferkettengesetz – und wie hoch die Chancen stehen, dass Deutschland tatsächlich eins bekommt.

Und sonst so? Die Queen lädt zum Krisentreffen im Kreis der Familie.

Mitarbeit: Alena Kammer und Anne Schwedt
Moderation: Rita Lauter

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